Rückblick auf die Vorstellungen im Jahr 2009:

Ein Engel auf Bewährung

Komödie von Erich Koch




Hans Maurer (Wolfgang George) ist gestorben. Als er schon fast in der Hölle ist, stellt man fest, dass er mit einem gleichnamigen Finanz- beamten verwechselt wurde und versehentlich ein Jahr zu früh starb. Deshalb erhält er eine Bewährungschance auf der Erde. Als Engel mit leicht angebranntem Gewand kommt auf die Erde. Sehen und hören kann ihn nur seine Frau Emma (Gisela Müller). Andere Menschen können ihn nur hören, wenn er es möchte.

Hans Maurer hat ein recht sündiges Leben hinter sich und war ein miserabler Ehemann. So muss er sich seine himmlischen Flügel durch Stiftung dreier Ehen verdienen.

Ausgerechnet den reichen Willi Schmuser (Gustav Wünschel), der Hans Maurers Schuldscheine aufgekauft hat und dessen Familie aus dem Haus treiben will, soll er mit seiner früheren Frau Emma verheiraten.

Einfacher scheint es zu sein, eine Ehe zwischen der Tochter Gabi (Nadine Gärthöffner) und Bernd (Harald Winkelblech) anzubahnen. Bernd ist die perfekte Hausfrau, kann waschen, putzen, nähen und häkeln.

Opa Emil (Bernd Winkelblech) hat eigentlich nicht mehr vor zu heiraten. Da ihm aber sein sprechendes Gewissen in Form von Hans und der Schnaps energisch zusetzen flüchtet er in den Schutz von Magda (Renate Brosam), der Mutter von Hans. Nicht nur, weil diese die besten Dampfnudeln macht , sieht er dem reinigenden Fegefeuer einer zweiten Ehe mit Zuversicht entgegen.

Hilda (Anke Perret), die Schwester von Hans, versucht das von Hans für schlechte Zeiten versteckte Geld an sich zu bringen. Hans nutzt seine himmlischen Fähigkeiten und macht sich abwechselnd hör und (einmal als Polizist) sehbar. So gelingt es ihm, dass die Gerechtigkeit siegt und er seine drei Ehen stiften kann.

Sein Lohn sind große, richtige Flügel, mit denen er nun endlich doch ins Paradies einziehen darf.




Regie: Bernd Winkelblech

Frisuren/Maske:
Susi Gündel
Christel Coletta

Souffleusen:
Karolina Frankmann
Inge Nievels


Verlag: Wilfried Reinehr


Am ersten Abend unserer Aufführung besuchte uns sogar der Autor Erich Koch. Hier geht es zu seiner Internet-Seite




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