Rückblick auf die Vorstellungen im Jahr 2014:

Drei Engel für Ferdi

Komödie von Ute Tretter-Schlicker



Harald Winkelblech, Renate Brosam, Gustav Wünschel, Jens Obenland, Nadine Schäfer, Wolfgang George, Maria Müller


Rudolf und Gerda führen eine mehr oder weniger glückliche Ehe. Wobei das Gefühl „glückliche Ehe” vielmehr bei Gerda als bei Rudolf zutrifft. Das ist kein Wunder, denn Gerda führt ein strenges Regiment. Zu Gerdas Leidwesen wohnt noch Rudolfs Schwester Irmgard im gleichen Haus. Bei den Freunden von Gerda und Rudolf, Hedwig und Heinz, einem frühpensionierten Finanzbeamten, sieht es nicht anders aus.

Die beiden Ehemänner sind zwei Leidensgenossen, die ihre Situation nur noch mit Humor ertragen.

Rudolf hat während seiner Kur einen Grafen kennen gelernt, der ihn nun besuchen will. Gerda und Hedwig sind nun mit nichts anderem beschäftigt als sich für den hohen Besuch herauszuputzen. Sie laufen zur Hochform auf, denn soll der Graf mit dem englischen Königshaus verwandt sein.

Irmgard ist zwar auch hin und weg von dem Grafen, hat aber ein Auge auf den schüchternen Postbeamten Justus geworfen. Diesem ergeht es mit Irmgard nicht anders. Wie soll er das jedoch ihr, seiner „Traumfrau”, beibringen. Irmgard die davon nichts ahnt, möchte wissen wird sich hinter der „Traumfrau” verbirgt.

Graf Ferdinand versteht es vom ersten Augenblick an, die Frauen in seinen Bann zu ziehen. Besonders Gerda und Hedwig würden alles für ihn tun, da er andeutet sie mit „Lizzy” (Königin Elizabeth) seiner Großtante bekannt zu machen.

Die Ereignisse überschlagen sich. Hatte Rudolf während seiner Kur eine heiße Affäre? Ist Justus ein Betrüger und Heiratsschwindler? Wer ist die Traumfrau? Was hat es mit dem neuen Skandal am englischen Königshaus auf sich? Erreichen es Gerda und Hedwig mit ihrer eigenen Hofetikette bei „Lizzy” im „Buckhimmhommpalast” vorzusprechen? Schaffen es Rudolf und Heinz, sich von dem straffen Regiment ihrer Frauen zu befreien und selbst das Kommando zu übernehmen?

All das regelt sich schlagartig und alles ist nicht mehr wie zuvor. Der Grafi gibt vor, dass sein ganzes Geld und die Kreditkarte gestohlen wurde. Alle drei Frauen "leihen" dies dem Grafen: Geld, Sparbuch, Kreditkarte. Damit verschwindet der Graf.

Nach einem Zeitungsartikel fliegt der Schwindel auf. Gerda und Hedwig gestehen ihren Ehemännern, dass alles Geld verloren ist. Rudolf und Heinz sehen plötzlich ihre Chance: Sie werden jetzt die Herren im Haus! Die Frauen müssen ihnen ab sofort bedingungslos gehorchen. Die Männer dürfen jetzt endlich auch nach Lust und Laune Bier trinken und zum Stammtisch gehen.

Und natürlich findet der Postbote seine Traumfrau.





Regie:
Bernd Winkelblech

Frisuren:
Susi Gündel

Maske:
Christel Coletta

Souffleusen:
Inge Niewels



Theaterverlag Rieder






















Startseite | Currywurst und Kaviar 2019 | Archiv | Datenschutz/Haftung | Feedback | Impressum