Rückblick auf die Vorstellungen im Jahr 2016:

Mord im Hühnerstall

Schwank von Regina Rösch



Maria Müller, Bernd Winkelblech, Doris Schmitt, Renate Brosam, Sarah Roth, Gustav Wünschel, Harald Winkelblech, Jens Obenland


Alfons ein lediger, etwas älterer, erschöpfter und schwer schuftender Finanzbeamter lebt mit seiner Schwester Lisbeth im gemeinsamen Anwesen. Lisbeth, ebenfalls ledig, versorgt ihn und betreibt nebenbei eine Ferienpension. Ihr Lieblingstier, der Gockel Otto nervt Alfons. Er kann Hühner nicht leiden und möchte ihm am liebsten den „Kragen” rumdrehen. Gegenüber Lisbeth ist er ein gutes Druckmittel, falls sie nicht so spurt wie Alfons das will. Alfons droht dann: „Mach das Wasser heiß, es gibt Gockelsuppe!”

Alfons und sein Freund Karl-Josef haben es auf die beiden Feriengäste Agathe und Sabine abgesehen. Diese wiederum nur scharf auf das Geld der beiden Alten. Alfons und Karl-Josef möchten mit den Damen ausgehen. Lisbeth und Sophie wollen das verhindern und überwachen die beiden, um das Schlimmste zu verhindern.

Als die beiden Schwerenöter nach einem vergnügten Tanzabend einschließlich Lunch mit Agathe und Sabine zurückkehren, entwickelt sich der weitere Abend völlig anders als erwartet. Dorfpolizist Leo findet die Damen auch ganz nett.

Nach einem handfesten Streit in der Nacht im Hühnerstall will Agathe das dort versteckte Geld von Alfons holen. Alfons will dem Gockel, der immer kräht, an den Kragen. Lisbeth will Otto vor Alfons beschützen. Karl-Josef und Sophie mischen sich auch ein. Schließlich bleibt Alfons als „Leiche”. Wer ist der Mörder oder die Mörderin? Wohin mit der Leiche? Wichtige Fragen für die zwei Kriminalbeamten Horst Derrik und Harry Kleiner, die sich kurz zuvor inkognito in der Pension eingemietet haben.

Gemeinsam mit dem Dorfpolizisten Leo, dem „Bullen von Bornem”, der Blutspuren auch ohne Gummihandschuhe erkennt, machen sich die beiden Kriminalbeamten auf die Suche nach dem Täter, der Täterin oder den Tätern.

Die Leiche wandert von einem Versteck zum Anderen. Alle machen sich irgendwie verdächtig. Dazu taucht auch noch Max, der Zwillingsbruder von Alfons auf. Mit seinen komischen Gefühlen, was mit Alfons passiert sein könnte, trägt er zur weiteren Nervosität von Lisbeth und Sophie bei. Beide sind nervlich angeschlagen, droht ihnen doch der Frauenknast dessen Auswirkungen sie aus dem Fernsehen kennen.

Die Ermittlungen nehmen schließlich eine ungeahnte Wende.

Alfons hat sich nach kurzer Bewußtlosigkeit weiterhin tot gestellt und alles auf sich zukommen lassen. Er möchte wissen, wie alle mit ihm umgehen, wenn er wirklich nicht mehr leben würde.





Regie:
Bernd Winkelblech

Frisuren:
Susi Gündel

Maske:
Christel Coletta

Souffleusen:
Lina Frankmann
Inge Niewels

Technik, Licht, Ton:
Lothar Wick



Theaterverlag Rieder















Startseite | Currywurst und Kaviar 2019 | Archiv | Datenschutz/Haftung | Feedback | Impressum