Rückblick auf die Vorstellungen im Jahr 2025:

Es fährt kein Zug nach Irgendwo

Die Fahrgäste des ICE 6948 müssen auf Grund eines Triebwerkschadens in dem verlassenen Bahnhof von Bornheim einen unfreiwilligen Halt einlegen. Mitglieder eines Kegelvereins, Larissa (Nadine Frech) u. Theo (Harald Winkelblech), die sich auf ihrem Vereinsausflug einen schönen Tag machen wollen. Victoria (Miriam Föhr), eine Businessfrau, die einen sehr wichtigen Termin in Mannheim wahrnehmen muss. Sieglinde Sieg (Celine Gärthöffner), eine Motivationstrainerin, die überall Leute von ihrem Erfolg überzeugen will. Hubert (Patrick Winkelblech), ein Verschwörungstheoretiker, auf dem Weg zu seinem Vortrag über den Bahnkomplott der Deutschen Bahn. Dazu kommt noch Franz (Marco Defiebre u. Bernd Winkelblech), ein Psychiatriepatient auf Abwegen, der sich von Monstern verfolgt fühlt. Weiterhin kommt noch der überkorrekte, örtliche Polizeibeamte Konrad (Sascha Hunsicker), der Franz in die Psychiatrie nach Mannheim bringen muss, dazu. Alle stören den Landstreicher Reinhold (Gustav Wünschel), der den Bahnhof als sein Domizil auserkoren hat, bei seinem Mittagsschlaf. Die dauernden Durchsagen der Bahn über weitere Verspätungen der Regionalbahn nerven. Victoria verzweifelt, weil der Termin in Mannheim für sie einen bedeutenden Erfolg für ihre Karriere bedeutet. Hubert will nicht zu spät zu seinem Vortrag kommen und der Kegelverein nicht zu spät in das gebuchte Hotel. Alle wollen so schnell wie möglich weg. Deshalb kommen sie auf seltsame Ideen als sie erfahren dass Konrad den Psychiatriepatienten sucht und mit dem Streifenwagen nach Mannheim bringen soll. Sie vereinbaren, dass sich Victoria als die gesuchte Person ausgibt und Hubert zusammen mit Sieglinde als Begleitperson im Streifenwagen mit fahren. Als alle diese Aktionen nicht greifen, hilft Reinhold der verzweifelten Victoria sich von ihrem Businesszwang zu lösen und sich ihren Traum, Reisetagebücher zu schreiben, zu erfüllen. Als sie die Durchsage hören, dass die Regionalbahn endlich kommt sind sie alle froh wieder weiterfahren zu können. Als sie endlich weiterfahren können, kommt die Durchsage, die Regionalbahn in Neustadt einen unfreiwilligen Halt einlegen muss. Reinhold ist jedoch froh wieder alleine in seinem Bahnhof zu sein. Alle Akteure haben an fünf Aufführungen ihre Rollen glänzend dargebracht eine tolle Leistung gezeigt und hatten sichtlichen Spaß beim Aufenthalt im Bahnhof Bornheim. Das hat sich in allen Aufführungen auch auf das Publikum übertragen, das dann auch bei den Motivationsübungen von Sieglinde Sieg begeistert mitgemacht hat.

Abschied

Einen Wermutstropfen müssen die Theaterstörche laut Vorsitzenden Bernd Winkelblech hinnehmen. Gustav Wünschel wird sich nach 42 Jahren und 32 verschiedenen Rollen von der Theaterbühne verabschieden. 1982 hat die damalige Regisseurin Gudrun Traxel zu Gustav gesagt, „mir fehlt für das Stück noch ein Mann, du kannst als Vorsitzender den Verein nicht im Stich lassen“. So ist er dann 1983 zu seiner ersten Rolle gekommen. Weiterhin hat er beim Aufbau, Einrichten und tapezieren der Bühne und bei vielem mehr geholfen. Bernd Winkelblech bedankt sich mit einem herzlichen Dankeschön für die vielen Jahre und hofft auf weitere Unterstützung der Theaterstörche. Gustav Wünschel versprach, dass die Theaterstörche weiterhin auf ihn zählen können und er beim Bühnenaufbau und im Ausschank helfen wird. Auch wird er sich um die Bestellungen beim Metzger, Bäcker und Getränkelieferant kümmern.


Plausus Theaterverlag









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Personen

Reinhold (Landstreicher) Gustav Wünschel
Theo (Kegelbruder) Harald Winkelblech
Larissa (Kegelschwester) Nadine Frech
Victoria (Businessfrau) Miriam Föhr
Hubert (Verschwörungstheoretiker Patrick Winkelblech
Sieglinde Sieg (Motivationstrainerin) Celine Gärthöffner
Konrad (Polizist) Sascha Hunsicker
Franz (Psychatriepatient) Bernd Winkelblech
Franz (Psychatriepatient) Marco Defiebre


Spielleitung/Regie


Jens Obenland & Bernd Winkelblech

Souffleuse Hedi Gütermann
Maske Christel Coletta
Technik, Licht, Ton Alexander Siegmund






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